Für eine Content-Redaktion von Behördeninhalten, die nach dem Lebenslagen-Prinzip aufgebaut sind, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein:
Nur wenn klare Strukturen und Navigationswege in einem Konzept definiert wurden, kann eine aus mehreren Personen bestehende Redaktion die Inhalte effizient erarbeiten.
Style Guides, Wording Guides, die von der Content-Redaktion geführt werden, sind eine wichtige Grundlage für gleichbleibende Qualität. Gibt es kein klares Konzept, droht Chaos.
Jede Content-Redaktion ist von Projektpartnern abhängig, die meist in verschiedenen bzw. anderen Dienststellen und Ressorts arbeiten. Nur wenn das Content-Team diese Partner in der laufenden Arbeit motiviert und aktiv informiert, werden diese das Projekt unterstützen.
Und nur, wenn die Content-Redaktion so besetzt ist, dass bestmögliche Bürgerinformation das Maß aller Dinge ist und nicht die Priorität des einen oder anderen Amtes, wird sie die notwendige Unterstützung aller erhalten.
Bei Behörden gehen die Uhren anders als in der Privatwirtschaft. Nicht schneller oder langsamer, nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders.
Die Content-Redaktion muss die Do's & Dont's im Umgang mit den Behörden kennen und in der täglichen Arbeit würdigen. Nichtbeachtung bzw. Nicht-Wissen schafft Reibung und Unfrieden im Projekt.
Lektorat, abgestimmte Freischaltungsprozeduren und das Führen einer klaren Projektadministration sind unumgängliche Maßnahmen für die Qualitätssicherung.
Ja, auch in der Content-Redaktion und bei manchen Behörden passieren Fehler; aber diese sind meist durch ein erprobtes Vorgehensmodell zu minimieren und zu verhüten.
Wir haben das alles nicht erfunden, sondern in der Praxis erlebt und Erfahrungen damit gesammelt.
Wollen Sie mehr darüber wissen? Schreiben Sie uns.