Fragen und Antworten

Was ist eine Lebenslage?

Ausgehend von gesetzlichen Verpflichtungen in konkreten Lebenssituationen, wie z.B. Geburt, Heirat etc. werden die damit verbundenen Amtswege beschrieben, die dazu erforderlichen Dokumente, anfallende Gebühren, Fristen sowie jederzeit abrufbare Formulare und Vorlagen angeführt. Ein breites Spektrum an zusätzlichen themenspezifischen Informationen ergänzt das Angebot.

Mit welchen Lebenslagen beginnen - wie geht man vor?

Lebenssituationen wie Geburt, Heirat, Auto und Studium sind sicherlich für die BürgerInnen sehr hilfreich. Grundsätzlich sollte man danach streben, vollständige Informationen für einen Großteil der Zielgruppe anzubieten, statt "halbe" Informationen für alle!
Wir sind Ihnen gerne bei der Konzeption und Ablaufplanung behilflich.

Was unterscheidet Lebenslagen und Lebenssituationen?

Gar nichts: Lebenslagen, Lebenssituationen, Geschäftsepisoden, Lebenssachverhalte, Themenkomplexe sind Bezeichnungen für den gleichen Ansatz: ein Mensch ist vor eine neue Lage gestellt und muss jetzt etwas tun. Wir erklären ihr und ihm, in welcher Reihenfolge was wo erledigt werden muss, kann oder sollte.

"Kraftfahrzeug" ist doch keine Lebenslage - oder?

Ja, "Kraftfahrzeug" ist keine Lebenslage im eigentlichen Sinne. Aber BürgerInnen und UnternehmerInnen verstehen so am besten, was wir damit meinen und was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt. Und das steht für uns im Vordergrund.

Es ist nicht machbar, alle Amtswege zur Gänze für alle Bürger abzubilden. Was sollen wir tun?

Dies ist für keine Behörde und auch keine externe Content-Redaktion machbar.
Nach dem Setzen klarer Prioritäten sollte festgelegt werden, welchen kritischen Anteil von Bürger-Anfragen (z.B. 80 %) man befriedigen will. Das Erreichen von 100 % ist unmöglich.
Uns von net-value zeigt die Erfahrung, dass es grundlegend wichtig ist, den Anteil der Bevölkerung, den man bedienen will, zu 100 % zufrieden zu stellen. Beispielsweise 80 % der BürgerInnen müssen imstande sein, mit den angebotenen Informationen 100 % ihrer Behördengänge abzuwickeln. Breite geht vor Tiefe.

Jede zuständige Behörde wartet ihre Inhalte selbst - ist das nicht einfacher und billiger als eine zentrale Redaktion?

Nein. Wenn Sie von dutzenden, später hunderten RedakteurInnen erwarten, dass alle im gleichen Sprachstil, rechtzeitig die richtigen Texte schreiben und diese laufend auf den neuesten Stand bringen, werden Sie enttäuscht sein, wenn Sie das Endprodukt sehen. Jeder Mensch denkt anders, setzt seine Prioritäten anders und schreibt deshalb anders. Der Leidtragende dezentraler Redaktionen ist meist der/die BürgerIn, der sich das "Puzzle" unterschiedlicher Informations- Strukturen, Sprachstile, Formate etc. zusammensetzen muss und dabei verwirrt und frustriert wird.

Meine Behörde beschäftigt sich nur mit den Behördengängen für die wir rechtlich zuständig sind. Wie sollen wir Contents erstellen, die gesamte Lebenslagen der BürgerInnen abdecken? Für einige Amtsgänge der gleichen Lebenssituation sind andere Behörden zuständig.

Die Erarbeitung von Content nach dem Lebenslagenprinzip stellt eine neue Herausforderung für Behörden dar, da sie behördenübergreifend umgesetzt werden muss, um wirklich bürgerorientiert zu sein. Die Erfahrung zeigt, dass nur ein/e externe/r Content-RedakteurIn eine reibungsfreie Realisierung und Datenwartung sicherstellen kann, die alle Themen aus Sicht des/der BürgerIn, in der Sprache des/der BürgerIn und in der richtigen Gewichtung und Ausgewogenheit darstellt.
Ja, das ist auch deshalb die erfolgreiche Kerntätigkeit von net-value – wir sind auch stolz darauf!

Ist eine externe Content-Redaktion nicht zu kostspielig? Unsere Budgets sind knapp.

Es zeigt sich, dass die Erfahrung und Unabhängigkeit der externen Content-Redaktion für Behördeninhalte hohe Fehlinvestitionen und Reibungsverluste innerhalb der Behörden so weit reduzieren oder vermeiden, dass sich die rechnerischen Mehrkosten einer externen Redaktion bei Weitem rentieren. Durch Zeitgewinn, Ersparnis von Fehlschlägen und Synergieeffekte.


Schreiben Sie uns!

Wir haben das alles nicht erfunden, sondern in der Praxis erlebt und Erfahrungen damit gesammelt.
Wollen Sie mehr darüber wissen? Schreiben Sie uns.